Zunehmend wächst auch in der Zivilgesellschaft die Erkenntnis, dass die geänderte geopolitische Sicherheitslage neuartige Herausforderungen und ganz konkrete Bedrohungen mit sich bringt. Für Unternehmen bedeutet dies, dass vermehrt sowohl mit hybriden, aber auch mit tatsächlichen Angriffen auf Gebäude und Maschinen, Logistik und Lieferketten, Infrastruktur und Versorgung gerechnet werden muss.
Die IHK Bodensee – Oberschwaben hat eine führende Rolle übernommen, Unternehmen bei der Vorbeugung und Steigerung ihrer Resilienz gegen derartige Risiken zu unterstützen. Hierfür werden Konzepte, Maßnahmen und Hilfsmittel entwickelt und bereitgestellt. In einer Veranstaltung des Wirtschaftsrats gab Herr Tim Bartsch, Referent für Sicherheit & Verteidigung bei der IHK Bodensee-Oberschwaben, einen Überblick über mögliche und wahrscheinliche Bedrohungsszenarien und zeigte Handlungsansätze auf, wie Unternehmen sich auf derartige Bedrohungen vorbereiten können. Die notwendigen Maßnahmen betreffen insbesondere die Sicherung von Energieversorgung, IT & Daten, Lieferketten sowie Personal & Kommunikation.

Gleichzeitig bieten derartige Konfliktsituationen oft auch neue Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen, sei es durch erhöhte Nachfrage nach bestimmten Produkten oder Dienstleistungen oder sei es durch Erweiterungen des eigenen Leistungsangebots. Herr Bartsch skizzierte auch hierzu einige Ansätze.
Gastgeber für diese Veranstaltung war die Haller Industriebau GmbH, eines der spannendsten Unternehmen im Raum Villingen-Schwenningen. Geschäftsführer Prof. Dr. Hans- Walter Haller zeigte in seiner Unternehmenspräsentation auf, wie sich das Unternehmen in seiner rund 315-jährigen Geschichte zu einem regionalen Marktführer für Industrie- und Gewerbebauten entwickeln konnte.

Es folgte eine exklusive Besichtigung des Fertigungs-Standorts. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein Get-Together mit der Möglichkeit, im Gespräch miteinander die neuen Herausforderungen und Chancen zu diskutieren.

Die Veranstaltung war von Ulrich Dietz organisiert worden, der auch Begrüßung, Moderation und am Ende den Dank an Gastgeber und Referenten übernahm.

